Kunsttherapie

Was ist Kunsttherapie ?

Das kunsttherapeutische bzw..gestalttherapeutische Vorgehen stellt eine eigens entwickelte psychotherapeutische Methode dar und basiert auf tiefenpsychologischen bzw. psychoanalytischen Grundannahmen.
Freuds psychoanalytischen Theorien und seine Ideen zu  unbewussten psychischen Inhalten und die Methode der freien Assoziation prägten die moderne Kunsttherapie bis heute nachdrücklich.
Die seit 1940 entwickelten kunsttherapeutischen Konzepte beziehen sich hauptsächlich auf Arbeiten von S. Freud, C.G. Jung und A. Adler.

Grundannahmen der Kunsttherapie sind, dass im gestalteten Bild unbewusste innerseelische Vorgänge sichtbar werden – Dinge materialisieren, die vorher nicht ausgesprochen werden konnten.
Das Gestalten erfolgt teils mit, teils ohne Themenvorgabe.

Was wesentlich ist, hängt von den Äußerungen des Patienten, seinen Assoziationen und seinem Wertesystem sowie den Empfindungen des Therapeuten in Bezug auf seinen Klienten, sein Kunstwerk und sein eigenes Erleben ab.

Für wen ist Kunsttherapie ?
Die Kunsttherapie hat sich besonders bei den Klienten bewährt, bei denen die Eruierung einer psychischen Problematik über sprachlichen Ausdruck schwierig ist. Neben Aktualisierung und Erkenntnis von Konflikten führt Kunsttherapie zu einer Stärkung des Selbstwertgefühls, sie fördert die soziale Kontaktaufnahme und trainiert Konzentration und Ausdauer. Ihre Verwendung ist somit nicht auf bestimmte Erkrankungen festgelegt.

 

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